Der Plan

Der Plan -
vorkurzem haben sich Grundstückseigentürmer der Schillerstraße (von der Bismarckstraße bis zur Grashoffstraße) getroffen.
Grundsätzlich stimmten die Anwesenden mit der BID-Idee überein und wollten gerne an dem Projekt weiterarbeiten.

Die BID-Idee: die Schillerstraße attraktiver zu gestalten. Es gibt einige Ansätze, wie:
- Begrünung
- Illuminierung
- Sauberkeit
- Gestaltung des öffentlichen Raumes
- Marketing
- Endwicklung von Ideen und Plänen für die Zukunft
- Events

Was sind BIDs (Business lmprovement Districts)?

-klar definierte -meist innerstädtische Bereiche -basieren auf einer Initiative der lokalen Wirtschaft (Grundeigentümer, Einzelhändler)

  • werden durch Beschluss der Gemeindevertretung konstituiert
  • erhalten eine feste, von den Grundeigentümern zu erbringende Abgabe, die in Nordamerika zusammen mit der Grundsteuer erhoben wird (begrenzter Zeitraum, meist über 5 Jahre) -nutzen die Abgabe zur Finanzierung von Investitionen und Dienstleistungen zur Verbesserung des geschäftlichen/städtischen Umfeldes

Größe eines Bids

Die Größe von BIDS ist in der Regel sehr variabel. In Nordamerika sind bislang sowohl sehr kleine als auch sehr große BIDs entstanden. Das BID Marine Avenue in Balboa lsland in Santa Ana (us-Bundesstaat Kalifornien) ist zum Beispiel ein sehr kleines BID mir nur 37 Grundstücken. Es wird nicht hauptberuflich, sondern nur im Nebenberuf bzw. ehrenamtlich geführt. Da die Grundstücke der betroffenen Grundeigentümer entlang eines kurzen Straßenabschnittes liegen, sind die Einzelinteressen ähnlich gelagert und Abstimmungen und Beratungen über die Maßnahmen und die Finanzierung relativ unkompliziert. Ein großes BID befindet sich in der Innenstadt von Denver, im us-Bundes-sraat Colorado, mit 655 Grundstücken, 120 Blocks, rd. 82 ha und einem Immobilienvermögen von rd. 1,5 Mrd. Euro. Das jährliche Budget des BID liegt bei rd. 2 Mio. Euro. Da sich das BID über mehrere Stadtquartiere erstreckt, sind die Abstimmungsprozesse zwischen den Grundeigentümern mit einem hohen Aufwand und einem komplizierten Mechanismus zur Kostenverteilung verbunden. Am Down-town Denver BID zeigt sich, dass es nicht unbedingt vorteilhaft ist, die Grenzen eines BID besonders groß zu fassen, um das Investitionsvolumen zu erhöhen und die Kosten auf viele Eigentümer verteilen zu können. Es ist häufig sinnvoller, die Grenzen eines BID sehr stark funktional zu begrenzen und an den Maßnahmen, die durchgeführt werden sollen, auszurichten. Als Beispiel für eine erfolgreiche Revitalisierung innerstädtischer Geschäftsbereiche kann die Third Street Promenade in Los Angeles im Stadtteil Santa Monica herangezogen werden. Diese Einkaufsstraße erstreckt sich über drei Häuserblocks und ist durch eine sehr fein gegliederte Parzellenstruktur gekennzeichnet. In den 6oer Jahren sah die Third Srreet Promenade mit ein-bis zweistöckiger Blockrandbebauung, Parkstreifen und Geschäften wie eine typische nordamerikanische Einkaufsstraße aus. Mitte der 6oer Jahre wurde die Straße dann in der für die damalige Zeit typischen Art und Weise umgestaltet, was sich jedoch langfristig als nicht erfolgreich erwiesen hat. Bereits 10 Jahre später waren deutliche Tendenzen zur Abwertung erkennbar. Vermehrt standen Geschäftsflächen leer und die Kunden blieben aus. Als Konsequenz daraus und um ihren Standort gemeinsam zu fördern, schlossen sich die Geschäftsleute Ende der 8oer Jahre in der so genannten Bay-Side-District-Cooperation zusammen und gründeten ein BID. Es wurden Investitionen in den öffentlichen Raum getätigt, die Grundeigentümer belebten den Standort durch Umgestaltungen des eigenen Geschäfts